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Tansania

Tansania liegt im Südosten Afrikas und hat etwa 40 Millionen Einwohner, die von einer demokratischen Regierung geführt werden. Landschaftlich ist uns Tansania bekannt durch den Kilimanjaro, die Maasai Mara, die Serengeti und Sansibar. Die Landessprache ist Suaheli, die wir aus dem beliebten Musical "König der Löwen" her kennen. In dem Land leben etwa gleichviele Muslime und Christen friedlich zusammen.


Tansania


Wirtschaftlich gesehen gehört Tansania zwar zu den ärmsten Ländern Afrikas, verzeichnet allerdings ein jährliches Wachstum von etwa 6 %. Durch den steigenden Bedarf an Elektrizität ist die Stromversorgung momentan eine der größten Herausforderungen der Zeit:

  • Stromproduktion: Tansania verfügt über Kohle- und Gaskraftwerke, der meiste Strom wird jedoch aus Wasserkraft gewonnen, was besonders in längeren Trockenperioden zu häufigen Ausfällen führt.
  • Infrastruktur: Die Bevölkerung ist über weite Teile des Landes zersiedelt, wodurch eine Anbindung an das staatliche Stromnetz in den meisten Regionen als ökonomisch nicht sinnvoll erachtet wird. Derzeit sind nur etwa 10-20 Prozent der Bevölkerung sind mit elektrischem Strom versorgt.
  • Stromdiebstahl: Die Leitungen lassen sich nur schwer überwachen, elektrischer Strom wird regelmäßig entwendet
  • Bürokratie: Die Verwaltung des Stromnetzes erfolgt zentral aus Dar es Salaam. Neuanschlüsse und Instandhaltungsmaßnahmen verzögern sich über Monate.

Daher ist die einzig ökonomisch und ökologisch sinnvolle Lösung die Dezentralisierung der Stromproduktion mittels regenerativer Energiequellen:

  • Konstante Erzeugung: die Erträge aus Solarzellen lassen sich aufgrund von bisherigen Erfahrungswerten gut vorhersagen.
  • Keine Ausfälle: eine durchgehende Versorgung mit elektrischem Strom führt dazu, dass auch Kühlschränke und Computer zuverlässig betrieben werden können.
  • Stabile Spannung: lokal erzeugter Strom erfährt keine Spannungsschwankungen, wodurch Schäden an elektronischen Geräten vermieden werden.
  • Gewissenhafter Umgang: Untersuchungen belegen den ökonomischen Vorteil von lokal verwalteten Gemeinschaftsgütern (s.a. Elinor Ostrom).
  • Kurze Verwaltungswege: Eine Verkürzung der Verwaltungswege erleichtert Instandhaltungsmaßnahmen und Bezahlweisen.
  • Ökologisch wertvoll: Regenerative Energiequellen bleiben langfristig alternativlos.



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